symposium merzbau - cabaret voltaire - dada zürich
SYMPOSIA ABOUT CONTACT LINKS
CONCEPT

PARTICIPANTS

CONTRIBUTIONS

PRESS ANNOUNCEMENT

PUBLICATION

2011 MERZ WORLD: YONA FRIEDMAN & TOMAS SARACENO : PARTICIPANTS : YONA FRIEDMAN



Biographische Notiz zu Yona Friedman:

Friedman ist einer der interessantesten und wichtigsten Architekturtheoretiker und -utopisten unserer Zeit. 1923 in Budapest geboren, lebt er seit vielen Jahren in Paris. Friedmans Arbeiten umfassen städteplanerische Modelle, theoretische Texte und Animationsfilm. Bedeutende Ausstellungen hatte er bei mehreren Kunstbiennalen (u.a. Shanghai, Venedig) und der documenta 11 in Kassel. 1958 veröffentlichte Friedmann das Manifest „L‘Architecture Mobile“ und entwickelte zur selben Zeit wichtige Raumstadtkonzepte wie etwa „La Ville Spatiale“. Diese visionären Megastrukturen über bereits bestehenden Städten, in denen die Bewohner ihre räumliche und soziale Welt flexibel gestalten sollten, sind bis heute viel diskutierte Klassiker der städtebaulichen Avantgarde und beschäftigten Generationen von Architekten und Stadtplanern. Die Ideen dieser Manifeste waren visionär und seiner Zeit weit voraus; Ausgangspunkt für Yona Friedmans „Ville Spatiale“ war die Überzeugung, dass die Architektur nur einen Rahmen, eine Struktur vorgeben dürfe, die von den Bewohnern nach eigenen Vorstellungen ausgefüllt werden solle. Ähnlich wie Constant, der zur gleichen Zeit, Mitte der 1950er Jah- re, die Grundzüge von „New Babylon“ entwickelte, sah Friedman in der fortschreitenden Automatisierung der Arbeitswelt und dem damit einhergehenden Anstieg der Freizeit eine entscheidende gesellschaftliche Veränderung, der die traditionelle Stadtgestalt nicht mehr gerecht würde. An Stelle der unbeweglichen und aufwendigen herkömmlichen Architektur sollten flexible, mobile Strukturen treten. Während der letzten Dekaden seines Schaffens sind unzählige Zeichnungen, Modelle und Strukturuntersuchungen seiner visionären Ideen entstanden. Friedman arbeitete mit den einfachsten Mitteln; Papier, Draht, Verpackungsmaterialien sind dabei Struktur geben- de Ausgangsmaterialien für seine Collagen und Modelle. Einfache Handhabung und kreative Anwendung seiner Ideen sind oberstes Prinzip.




CONTRIBUTIONS:
» YONA FRIEDMAN MERZ-WORLD
» YONA FRIEDMAN, THEOLOGY
» YONA FRIEDMAN, EQUILIBRUM AND ESTHETIC.
» YONA FRIEDMAN, PRINCIPE UNIVERSEL
» YONA FRIEDMAN, OVERVIEW AND SUBTITLES 1.
» YONA FRIEDMAN, OVERVIEW AND SUBTITLES 2.
» YONA FRIEDMAN, OVERVIEW AND SUBTITLES 3.
» YONA FRIEDMAN, OVERVIEW AND SUBTITLES 4.
» YONA FRIEDMAN, METROPOLE EUROPE.


SEE ALSO: 2005 SYMPOSIUM MERZBAU «HISTORICAL DIMENSIONS AND CONTEMPORARY POTENTIAL»


ADRESSE und ÖFFNUNGSZEITEN cabaret voltaire Präsidialdepartement der Stadt Zürich